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Online, offline, Linienflug, rote Linie, Richtlinie, Horizont – in unserer Sprache und unserem Alltag sind Linien omniprsent. Auch in Knsten, Philosophie und Wissenschaften spielen sie eine zentrale Rolle. Sie sind grundlegend wie Bild, Schrift oder Zahl. Aus der Selbstverstndlichkeit, mit der sie unsere Orientierung steuern, unser Denken ordnen und unserer visuellen Erfahrung Gestalt geben, hebt der Band einen komplexen Zusammenhang heraus: Er fhrt in Texte aus verschiedenen historischen Zusammenhngen ein, in denen Begriff und Phnomen der Linie ausdrcklich und exemplarisch zum Gegenstand von Theoriebildung werden. Linien wirken als elementare Mittel der Welterschlieung, doch erfllen sie diese Funktion in unterschiedlichen Feldern auf jeweils andere Weise. Dieser Heterogenitt trgt die Konzentration auf fnf ausgewhlte Schwerpunkte Rechnung: auf Mathematik/Geometrie, Philosophie, Ethnographie/Anthropologie, Geographie/Kartographie, Kunsttheorie und -wissenschaft. Prgnanz und Leistung der jeweiligen Reflexionen werden ebenso gezeigt wie faszinierende Querverbindungen zwischen den einzelnen Bereichen. Das Buch wendet sich insbesondere an WissenschaftlerInnen (Literatur-, Kunst- und Bildwissenschaft, Mathematik, Philosophie) sowie an ein breites kulturwissenschaftlich interessiertes Publikum. Sabine Mainberger, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitt Bonn; Esther Ramharter, Universitt Wien.

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