Description
Durch weitreichende Verbesserungen im Nachrichten-und Transportwesen ist unsere Er de kleiner geworden, nicht nur in soziologischer Hinsicht, sondern auch in Bezug auf Handel, Finanzen und Mrkte. Dennoch war in manchen Fllen dies die Ursache fr wichtige Unwgbarkeiten, die auf der Wechselwirkung von Zinsstzen und verschiede nen Devisenkursen beruhten. Zwar gibt es die Mglichkeit der Arbitrage, um aus Zins bzw. Kursdifferenzen Gewinn zu erzielen, jedoch mchte der grte Teil der Marktteil nehmer die oben erwhnten Schwierigkeiten lediglich umgehen. Hier sind die Finanzin stitute gefragt! Unterschiede im Zinsniveau sowie Wechselkursschwankungen erschweren Importeuren und Exporteuren die Preisfestsetzung. Diese knnen sich heute dagegen absichern, in dem sie Devisen per Termin kaufen bzw. verkaufen oder durch brslich gehandelte Futu res-Kontrakte Risiken ausschlieen. Diesen Geschften liegen vorgegebene Verpflich tungen an oder bis zu einem fe~lgesetzten Termin zugrunde. Die Termin-und Futures mrkte ermglichen also den Schutz vor unvorhergesehenen, starken Kursschwankun gen; zur Absicherung gegen gewisse andere, dem Welthandel zur Zeit eigene Risikofor men sind sie jedoch nicht angemessen. Im September 1982 hat die Philadelphia Stock Exchange ein neues, ntzliches Finanzin strument brslich eingefhrt, das man als die dritte Dimension des Devisengeschftes be zeichnen knnte: Die Option auf Wechselkurse hietet die Mglichkeit, Risiken abzusi chern, so beispielsweise wenn Unklarheit darber besteht, wann (oder ob sogar ber haupt) ein Devisengeschft notwendig wird. 1. Prinzip und Verfahrensweisen bei der Verwendung von Optionen.- 1.1 Definitionen und Terminologie.- 1.1.1 Calls und Puts.- 1.1.2 Basisgut.- 1.1.2.1 Optionen auf Kassadevisen.- 1.1.2.2 Optionen auf Futures.- 1.1.2.3 Optionen auf Devisentermingeschfte.- 1.1.3 Ausbungsmodalitten und Verfalldatum.- 1.1.4 Kufer und Verkufer von Optionen.- 1.1.5 Basispreis.- 1.1.6 Preis der Option: die Prmie.- 1.1.6.1 Innerer Wert und Zeitwert.- 1.1.6.1.1 Innerer Wert.- 1.1.6.1.2 Zeitwert.- 1.1.6.2 Vernderung der Prmie gegenber dem Kurs: der Delta-Koeffizient.- 1.1.6.3 Nherungsverfahren zur Berechnung der Prmie.- 1.1.7 Volatilitt.- 1.1.8 Systeme der Optionspreisnotierung.- 1.1.8.1 Kassakurs der zugrundeliegenden Devise.- 1.1.8.2 Basispreis.- 1.1.8.3 Prmien.- 1.1.8.4 Handelsvolumen und Open Interest.- 1.1.9 Konzept zur Ermittlung des garantierten Effektivkurses.- 1.1.9.1 Berechnung des garantierten Effektivkurses.- 1.1.9.2 Terminkurs unter Banken und durch Option garantierter Effektivkurs.- 1.2 Grundstrategien.- 1.2.1 Kurssteigerungserwartung der zugrundeliegenden Whrung.- 1.2.1.1 Kaufeines Call.- 1.2.1.1.1 Kaufund Wiederverkauf einer Option.- 1.2.1.1.2 Ausbung der Option.- 1.2.1.1.3 Risiko- und Ergebnisprofil beim Kaufeines Call.- 1.2.1.1.4 Wahl des Basispreises.- 1.2.1.2 Verkaufeines Put.- 1.2.1.2.1 Verkauf und Rckkaufeines Put.- 1.2.1.2.2 Ausbung der Option.- 1.2.1.2.3 Risiko- und Ergebnisprofil eines Put-Verkaufs.- 1.2.1.2.4 Wahl des Basispreises.- 1.2.2 Kurssenkungserwartung der zugrundeliegenden Devise.- 1.2.2.1 Kaufeines Put.- 1.2.2.1.1 Kaufund Wiederverkauf der Option.- 1.2.2.1.2 Ausbung der Option.- 1.2.2.1.3 Risiko- und Ergebnisprofil beim Kaufeines Put.- 1.2.2.2 Verkaufeines Call.- 1.2.2.2.1 Risiko- und Ergebnisprofil beim Verkauf eines Call.- 1.2.2.2.2 Verkauf und Rckkaufeines Call.- 2. Theoretische Bestimmung des Optionspreises.- 2.1 Hypothese einer risikofreien Absicherung: Garman-Kohlhagen-Modell.- 2.2 Abhngigkeit des Optionspreises von den fnf erklrenden Variablen.- 2.2.1 Reagibilitt der Prmie hinsichtlich Kassakursvernderungen: die deltaneutrale Absicherung.- 2.2.2 Reagibilitt der Prmie hinsichtlich der Volatilitt.- 2.2.2.1 Schtzung der zuknftigen Volatilitt anhand der in der Vergangenheit beobachteten Volatilitt.- 2.2.2.2 Implizite Volatilitt.- 2.2.3 Reagibilitt der Prmie hinsichtlich der Laufzeit der Option.- 2.2.4 Reagibilitt der Prmie hinsichtlich der Zinsstze.- 2.3 Elementare Prinzipien zur Optionsbewertung mit Hilfe der binomialen Methode.- 3. Die verschiedenen Optionsmrkte.- 3.1 Brsen.- 3.1.1 Devisenoptionen der Philadelphia Stock Exchange.- 3.1.1.1 Entstehung.- 3.1.1.2 Besondere Merkmale der Kontrakte.- 3.1.2 Devisenoptionen der Chicago Mercantile Exchange.- 3.1.2.1 Entstehung.- 3.1.2.2 Besondere Merkmale der Kontrakte.- 3.1.3 Devisenoptionen der London International Financial Futures Exchange (L.I.F.F.E.).- 3.1.3.1 Entstehung.- 3.1.3.2 Besonderes Merkmal des Kontraktes.- 3.2 Interbankenmarkt.- 3.2.1 Marktteilnehmer.- 3.2.1.1 Bankinstitute.- 3.2.1.2 Kapitalanlagegesellschaften.- 3.2.1.3 brige Unternehmen.- 3.2.2 Den Optionen zugrundeliegende Devisen.- 3.2.3 Art der Optionen.- 3.2.4 Optionskontraktgren.- 3.3 Marktteilnehmer an organisierten Mrkten.- 3.3.1 “Market Maker” sichern die Liquiditt des Marktes.- 3.3.2 “Locals”: ein besonderer Personenkreis an der Brse von Chicago.- 3.3.3 Reine Spekulanten: eine Randgruppe.- 4. Entwicklung der Devisenoptionsmrkte aus historischer Sicht.- 4.1 Analytisches Instrumentarium: Transaktionsvolumen und Open Interest.- 4.1.1 Transaktionsvolumen.- 4.1.2 Open Interest.- 4.2 Entwicklung der Philadelphia Stock Exchange.- 4.2.1 Starke Expansion des Open Interest und des Transaktionsvolumens.- 4.2.2 Erfolg der Kontrakte auf Pfund Sterling.- 4.2.3 Startschwierigkeiten bei Optionskontrakten auf Franzsische Francs.- 4.2.4 berwiegender Anteil von Call-Optionen.- 4.3 Entwicklung der Chicago Mercantile Exchange.- 4.4 Vergleich der Brsen von Philadelphia, Chicago und London.- 5. Arbitrage zwischen Optionsmrkten und den Mrkten der zugrundeliegenden Gter.- 5.1 Arbitrage zwischen Calls und Puts.- 5.1.1 Arbitragegleichung zwischen Optionen und Kassakursen.- 5.1.2 Beispiel.- 5.1.3 Ergebnisprofil.- 5.2 Synthetische Devisentermingeschfte und Konversionen.- 5.2.1 Synthetischer Terminkauf.- 5.2.1.1 Definition.- 5.2.1.2 Grundkonzept,.- 5.2.1.3 Beispiel.- 5.2.2 Synthetischer Terminverkauf.- 5.2.2.1 Definition.- 5.2.2.2 Grundkonzept.- 5.2.2.3 Beispiel.- 5.2.3 Konversion.- 5.2.3.1 Definition.- 5.2.3.2 Voraussetzungen zur Gewinnerzielung.- 5.2.3.3 Beispiel.- 5.2.4 Inverse Konversion.- 5.2.4.1 Definition.- 5.2.4.2 Voraussetzungen zur Gewinnerzielung.- 5.2.4.3 Beispiel.- 5.2.5 Paritt Terminkurs – Call und Put mit gleichem Basispreis.- 5.2.5.1 Basisgleichung.- 5.2.5.2 Gleichungsbeziehung zwischen den Prmien eines Call und eines Put bei gleichem Basispreis.- 5.2.5 Bercksichtigung von Spreads.- 5.2.5.1 Konversion ist nicht gewinnbringend.- 5.2.5.2 Inverse Konversion ist nicht gewinnbringend.- 5.3 Box Spread.- 5.3.1 Box Spread Arbitrage.- 5.3.1.1 Definition.- 5.3.1.2 Voraussetzungen zur Gewinnerzielung.- 5.3.1.3 Beispiel.- 5.3.2 Verhltnis zwischen Put und Call bei verschiedenen Basispreisen.- 5.4 Verhltnis zwischen Kassakurs und Optionsprmien.- Schlubemerkung: Grenzen der Arbitrage zwischen zugrundeliegenden Mrkten und Optionen.- 6. Strategien zum Aufbau einer Position.- 6.1 Erwartung von Kurstendenzen.- 6.1.1 Wiederholung der Grundstrategien.- 6.1.1.1 Terminkauf oder Terminverkauf.- 6.1.1.2 Kaufeines Call: Kurssteigerungserwartung.- 6.1.1.2.1 Kaufeines Call “at the money”.- 6.1.1.2.2 Kaufeines Call “out of the money”.- 6.1.1.2.3 Kaufeines Call “in the money”.- 6.1.1.3 Verkaufeines Call: Kurssenkungserwartung.- 6.1.1.3.1 Verkaufeines Call “at the money”.- 6.1.1.3.2 Verkauf eines Call “out of the money”.- 6.1.1.3.3 Verkauf eines Call “in the money”.- 6.1.1.4 Kaufeines Put: Kurssenkungserwartung.- 6.1.1.4.1 Kauf eines Put “at the money”.- 6.1.1.4.2 Kaufeines Put “out of the money”.- 6.1.1.4.3 Kauf eines Put “in the money”.- 6.1.1.5 Verkaufeines Put: Kurssteigerungserwartung.- 6.1.1.5.1 Verkauf eines Put “at the money”.- 6.1.1.5.2 Verkauf eines Put “out of the money”.- 6.1.1.5.3 Verkaufeines Put “in the money”.- 6.1.2 Synthetische Calls und Puts.- 6.1.2.1 Kauf eines synthetischen Call: Devisenterminkauf und Kauf eines Put.- 6.1.2.2 Verkauf eines synthetischen Call: Devisenterminverkauf und Verkauf eines Put.- 6.1.2.3 Kauf eines synthetischen Put: Devisenterminverkauf und Kauf eines Call.- 6.1.2.4 Verkauf eines synthetischen Put: Devisenterminkauf und Verkauf eines Call.- 6.1.3 Vertical Spreads: Bull Price Spread und Bear Price Spread.- 6.1.3.1 Bull Price Spread.- 6.1.3.2 Bear Price Spread.- 6.2 Erwartetes Ausma der Volatilitt.- 6.2.1 Kaufeines Straddle: hohe Volatilittserwartung.- 6.2.1.1 Kaufeines einfachen Straddle.- 6.2.1.2 Kaufeines Strangle.- 6.2.1.3 Wahl des Basispreises.- 6.2.2 Verkaufeines Straddle: Stabilittserwartung der Devise.- 6.2.2.1 Verkauf eines einfachen Straddle.- 6.2.2.2 Verkaufeines Strangle.- 6.2.2.3 Wahl des Basispreises.- 6.2.3 Butterfly Spread und Condor Spread: Volatilittserwartungen.- 6.2.3.1 Kauf eines Butterfly und eines Condor Spread: Erwartung stabiler Kurse.- 6.2.3.1.1 Kaufeines Butterfly Spread.- 6.2.3.1.2 Kaufeines Condor Spread.- 6.2.3.2 Verkauf eines Butterfly bzw. eines Condor Spread: Erwartung von Kursschwankungen.- 6.2.3.2.1 Verkaufeines Butterfly Spread.- 6.2.3.2.2 Verkauf eines Condor Spread.- 6.3 Gemischte Strategien.- 6.3.1 Vertical Ratio Spreads.- 6.3.1.1 Ratio Call Price Spread: Erwartung von Kursstabilitt in der Bandbreite der Basispreise und eines begrenzten Kursanstiegs bis zur Hhe des zweiten Basispreises.- 6.3.1.2 Ratio Put Price Spread: Kursstabilittserwartung zwischen den Basispreisen und einer begrenzten Abwertung in Richtung auf den ersten Basispreis.- 6.3.1.3 Inverser Ratio Call Price Spread (“Backspread”): starke Volatilittserwartung und steigendes Kursniveau.- 6.3.1.4 Inverser Ratio Put Price Spread (“Backspread”): starke Volatilittserwartung und fallendes Kursniveau.- 6.3.2 Calender Spreads und Diagonal Spreads: Volatilittserwartung und Verlauf des Zeitwertverfalls.- 6.3.2.1 Calender Spread durch Optionskauf mit langer Laufzeit und Optionsverlauf mit kurzer Laufzeit.- 6.3.2.2 Diagonal Spreads.- Schlubemerkung: Praktische Anwendung der Optionsstrategien.- 7. Absicherung von Wechselkursrisiken durch Optionen.- 7.1 Beispiele fr die Absicherung von vorhersehbaren Risiken.- 7.1.1 Exportabsicherung.- 7.1.1.1 Allgemeine Prinzipien der Absicherung.- 7.1.1.2 Bercksichtigung der Finanzverhltnisse in Frankreich.- 7.1.2 Absicherung der Kapitalerhhung einer Filiale im Ausland.- 7.1.3 Absicherung von Importgeschften.- 7.2 Wahl des Basispreises: Wahl zwischen Gewinn und Risiko.- 7.3 Stellungnahme zum vielfach falsch gesehenen Problem der Absicherungkosten der Option.- 7.3.1 Falsche Problemstellung.- 7.3.2 Minimierung der Kosten von Optionsstrategien.- 7.3.2.1 Absicherungsstrategien durch Kauf von Optionen “out of the money”: Der Abstand zur Gewinnschwelle wird grer.- 7.3.2.2 Strategien zur Minderung der Prmienkosten.- 7.3.2.2.1 Prinzip der Absicherung zu geringen Kosten.- 7.3.2.2.2 Strategie der Null-Prmie: der Indospread.- 7.4 Absicherung eines bedingten Wechselkursrisikos.- 7.4.1 Ein Unternehmen macht ein Angebot auf eine Ausschreibung.- 7.4.1.1 Risikoabsicherung durch Kauf von Optionen auf Terminkurse.- 7.4.1.2 Risikoabsicherung durch Kauf von Optionen auf Kassakurse.- Schlubemerkung.- Stichwortverzeichnis.




